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Rauchende sehen Rauchverbot als Selbstschutz

Ausdämpfen © VIVIDWas denken Rauchende über das nahende Rauchverbot? Das wollte VIVID – Fachstelle für Suchtprävention wissen. Eine Befragung in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz ergab: 57,9 Prozent befürworten ein Rauchverbot in allen Innenräumen der Gastronomie, während sich 42,1 Prozent dagegen aussprechen. Selbst unter Rauchenden ist also die Mehrheit für rauchfreie Gastronomie. 33,1 Prozent sind sogar „uneingeschränkt dafür“. Spannend ist, dass als Gründe vorwiegend der Schutz Anderer vor Passivrauch, aber auch der Selbstschutz angegeben wurde. Rauchende betonen, das Rauchverbot schütze sie selbst, nicht zu viel zu rauchen. Männer sind skeptischer als Frauen. Details zur Befragung


Disko-Betreiber verlieren Klage gegen Rauchverbot

© VIVID, HummerAm 1. November 2019 tritt das Rauchverbot in allen Innenräumen der Gastronomie in Kraft. Diese gesetzliche Regelung greift nicht in die rechtlich geschützten Interessen der Wirte ein, entschied der Verfassungsgerichtshof (VfGH). Der rechtspolitische Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers werde nicht überschritten. Betreiber der "Nachtgastronomie" - also von Bars und Diskotheken - hatten geklagt. Eines ihrer Hauptargumente war der Schutz von Anrainern vor Lärm. Für Anrainer gibt es ohnehin gewerberechtliche und zivilrechtliche Regelungen, so der VfGH. Der Gesundheitsschutz, insbesondere auch jener der Arbeitnehmer, dürfe höher bewertet werden als die Interessen der Betreiber von Gastronomiebetrieben.


Mail an Mark Zuckerberg

© Pixabay222 Institutionen aus 76 Ländern wollen von Facebook und Instagram strengere Regeln gegen Schleichwerbung für Tabak und E-Zigaretten. Tabakkonzerne haben ihre Werbung stark auf soziale Plattformen verlegt. Sie bezahlen Influencer, um über scheinbar neutrale Accounts mit lustigen Videos und hippen Fotos das Rauchen modern, stylisch und harmlos erscheinen zu lassen. Besonders E-Zigaretten und Tabakerhitzer werden stark über Influencer vermarktet. Der gemeinsame Brief macht Druck auf Facebook, um seine Firmenpolitik zu Tabak und E-Zigaretten zu ändern. Mehr: Mail an Mark Zuckerberg, Video "Take A Part Now"

AMPOL Zertifikatsverleihung 2019

AMPOL Zertifikatsverleihung 2019 © VIVIDDer Lehrgang "Suchtvorbeugung in Jugendausbildung und -beschäftigung", der in dieser Form zum vierten Mal durchgeführt wurde, fand in der Zertifikatsverleihung im Schloss St. Martin seinen Abschluss. Das vermittelte Wissen in Theorie und Praxis soll den TeilnehmerInnen als Rüstzeug für einen konstruktiven Umgang mit riskant konsumierenden und suchtgefährdeten Jugendlichen dienen.
>>> Fotogalerie


VIVID für Smoke Free Award ausgezeichnet

Medaille©iStock_erdikocakIm Mai 2018 führte VIVID - Fachstelle für Suchtprävention den ersten österreichischen Smoke Free Award durch, um gegen das gekippte Rauchverbot in der Gastronomie ein Zeichen zu setzen: Dabei wurden Menschen ausgezeichnet, die sich besonders gegen Tabak und für ein rauchfreies Leben engagieren. Nun wurde VIVID für den Smoke Free Award selbst ausgezeichnet: In Berlin erhielt die Fachstelle den zweiten Platz des "Deutschen Preis für Online Kommunikation" in der Kategorie "Public Affairs". In Athen wurde VIVID als Siegerprojekt des "Polaris Award für politische Kommunikation" in der Kategorie "Digital Campaigns" ausgezeichnet.


Erfolgreicher Abschluss für plus-Lehrgang – nächster Start im Herbst

plus-Zertifikatsverleihung 2019 © VIVIDUnd wieder wurde ein Lehrgang von "plus – Das österreichische Präventionsprogramm" zur Sucht- und Gewaltprävention für die 5. bis 8. Schulstufe erfolgreich abgeschlossen. 28 LehrerInnen wurden für ihren langfristigen und zielgerichteten Einsatz in ihren Schulen ausgezeichnet.
>>> Fotos Zertifikatsverleihung 2019

Mit dem neuen Schuljahr beginnt im September 2019 auch wieder ein neuer Lehrgang. In der Steiermark können sich interessierte LehrerInnen am Dienstag, den 18. Juni 2019, von 14.30 bis 16.30 Uhr, im Haus der Gesundheit in der Friedrichgasse 9, 8010 Graz, informieren (Details).


Ex-Rauchende als Botschafter des Rauchstopps

Rauchen passt nicht mehr zu mir@VIVID27 Prozent der Steirerinnen und Steirer haben früher täglich geraucht, haben aber aufgehört. Anlässlich des Weltnichtrauchertags startet in der Steiermark eine Aktion mit Ex-Rauchenden: Echte Ex-Rauchende sind Vorbilder für jene, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Auf Plakaten verraten sie, warum sie aufgehört haben. Rauchstopp-Geschichten: www.passt-nicht-mehr.at, Hilfe beim Aufhören: www.stgkk.at, www.rauchfrei.at


Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag

Weltnichtrauchertag (c) WHOAm 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Dieser seit 1986 jährlich weltweit begangene Tag erinnert an die negativen Folgen des Rauchens und Passivrauchens und fordert politische Handlungen. In der Steiermark steht heuer der Weltnichtrauchertag ganz im Zeichen von Ex-Rauchenden und der Aktion "Rauchen passt nicht mehr zu mir". Es starten auch im gesamten Bundesland wieder Entwöhnseminare "Rauchfrei in 6 Wochen".

Das war die Dialogwoche Alkohol 2019

DWA 2019 Infostand SeiersbergMit bundesweit über 300 Veranstaltungen war die zweite Auflage der Österreichischen Dialogwoche Alkohol ein voller Erfolg. Allein in der Steiermark fanden rund 50 Events statt. Ein Poetry Slam zum Thema Alkohol in den Grazer Minoriten bildete den krönenden Abschluss einer ereignisreichen Woche. Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden für das Engagement und die Unterstützung bedanken.
>>> Weitere Informationen


Dialogwoche Alkohol meets Blutspendedienst

DWA 2019 BlutspendedienstBlutspenden kann Leben retten. Verantwortungsvoller Alkoholkonsum auch! VIVID-Geschäftsführerin Claudia Kahr und Markus Pumm, stellvertretender Leiter des Steirischen Blutspendedienstes, freuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Österreichischen Dialogwoche Alkohol.

>>> Blutspendetermine Rotes Kreuz Steiermark


Zehn Argumente für das Rauchverbot

Rauchfreie Gastronomie©VIVID, HummerDie Regierungsumbildung in Österreich bietet die Chance auf rauchfreie Gastronomie, wie sie bereits beschlossen war, jedoch nie umgesetzt wurde. Aus Sicht der Suchtprävention sprechen vor allem zehn Argumente dafür, alle Innenräume in der Gastronomie ausnahmslos rauchfrei zu machen. Wichtig ist, auch entsprechende Kontrollen einzuführen. Mehr: Zehn Argumente für das Rauchverbot


Willkommen in der Dialogwoche Alkohol!

©Dialogwoche AlkoholStartschuss für die 2. Österreichischen Dialogwoche Alkohol! Ab heute steht eine Woche lang in ganz Österreich das offene Gespräch über Alkohol im Mittelpunkt. Wie viel ist zu viel ist und wie lässt sich Alkohol unproblematisch genießen? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema widmet sich die Dialogwoche in mehr als 300 Aktionen und Veranstaltungen in Österreich, mehr als 50 davon allein in der Steiermark. Details unter: www.dialogwoche-alkohol.at


Dialogwoche Alkohol erreicht das Rote Kreuz

Dialogwoche Z-Cards Deutschlandsberg In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Steiermark freuen wir uns, dass die Informationsmaterialien zur Österreichischen Dialogwoche Alkohol einige Rotkreuz Dienststellen erreicht hat. An der Bezirksstelle Deutschlandsberg liegen die Materialien im Sozialraum auf und bieten Gesprächsgrundlage für die MitarbeiterInnen und selbstverständlich auch für Angehörige. Ziel der Aktion ist es, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol nachzudenken.


VIVID Information 2018

2018 war für VIVID ein sehr erfolgreiches Jahr. Die VIVID Information 2018 liefert noch einmal einen Rückblick auf alle Auszeichnungen und Erfolgsgeschichten. VIVID hat erstmals in Europa den Smoke Free Award verliehen und wurde selbst für die tabakpräventive Arbeit mit der Nominierung für den EU Health Award geehrt. Das Jahr endete mit gesammelten Erfolgsgeschichten von ehemaligen Rauchern im Rahmen der Aktion "Rauchen passt nicht mehr zu mir". Auch Einblicke in das erfolgreiche Projekt "Rausch und Risiko", das Konzept "Spielzeugfrei" und das Lebenskompetenzprogramm "Gemeinsam stark werden" werden gewährt.

VIVID ist für Kommunikationspreis nominiert

Smoke Free Award © VIVID, GrazAnlässlich des Weltnichtrauchertags 2018 setzte VIVID - Fachstelle für Suchtprävention den ersten österreichischen Smoke Free Award um. Dieser zeichnete Menschen aus, die sich für ein rauchfreies Leben engagieren. Nun wird VIVID selbst für den Smoke Free Award geehrt: mit der Nominierung zum Deutschen Preis für Onlinekommunikation. Der Preis wird Ende Mai in Berlin verliehen. VIVID ist in der Kategorie "Public Affairs" nominiert.

Rauchverbot verhindert tausende Krankheiten

Rauchfreie Gastronomie©VIVID, HummerDas erste Jahr rauchfreier Gastronomie in Österreich hätte 32.370 Aufnahmen in Krankenhäusern verhindern können, wie Gesundheitswissenschaftler mit einer Gesundheitsfolgenabschätzung aufzeigen. Das entspricht 89 Aufnahmen pro Tag. 2015 beschloss das Parlament, dass Österreichs Gastronomie ab Mai 2018 rauchfrei wird. Das Rauchverbot wurde jedoch von den Regierungsparteien gekippt, kurz bevor es in Kraft trat. Gesundheitsfolgenabschätzung "Rauchfreie Gastronomie" (PDF)


Offene Jugendarbeit setzt auf Beziehungsarbeit

© iStock/KatarzynaBialasiewiczIm Rahmen der Österreichischen Dialogwoche Alkohol vom 20. bis 26. Mai macht auch der Steirische Dachverband der Offenen Jugendarbeit Alkohol zum Thema und setzt dabei auf Beziehungsarbeit mit flexiblen und lebensweltorientierten Angeboten. VIVID steht mit fachlichem Feedback und diversen Arbeitsmaterialien hilfreich zur Seite. Weitere Infos finden Sie hier.


Zweite Dialogwoche Alkohol: 20. – 26. Mai 2019

©Dialogwoche AlkoholNach der sehr erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren macht die Dialogwoche Alkohol verantwortungsvollen Alkoholkonsum auch heuer wieder österreichweit zum Thema. Unter dem Motto „Wie viel ist zu viel?“ wird vom 20. bis 26. Mai 2019 in zahlreichen Veranstaltungen, Diskussionen, Vorträgen und Workshops sachlich und offen über Alkohol gesprochen und über seine Wirkung und Risiken informiert.

Machen auch Sie mit! Nähere Infos und Anmeldung unter: www.dialogwoche-alkohol.at


Vorankündigung für Herbst 2019 – jetzt bereits anmelden!

Bild von Bruno Glätsch auf Pixabay VIVID – Fachstelle für Suchtprävention organisiert am 28.10.2019 in Kooperation mit dem Steirischen Dachverband der Offenen Jugendarbeit eine Weiterbildung zum Thema Freizeitdrogenkonsum bei Jugendlichen. Als Referent konnte Jorge-Emilio Ricci, BA vom Kompetenzzentrum checkit! gewonnen werden.

Infos und Anmeldungen unter
www.dv-jugend.at/aus-weiterbildungen


Buch "Ausgeraucht" hilft beim Aufhören

Sander_Ruprechter-1_Buch-Entwöhnung-2019_Website.jpg Über ein außergewöhnliches Buch können sich Steirerinnen und Steirer freuen: Mit Roman Sander und Petra Ruprechter-Grofe geben zwei langjährige Trainer von "Rauchfrei in 6 Wochen" ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Rauchstopp weiter. "Ausgeraucht - Mein neues Leben ohne Zigarette" erschien 2019 im Leykam-Verlag. Auf 156 fassen die beiden Psychologen zusammen, was Rauchenden beim Aufhören helfen kann. Zur Sprache kommen Tipps zur Vorbereitung des Rauchstopps ebenso wie Entzugserscheinungen, Rückfallprophylaxe und das Thema Gewichtszunahme.

Seminarreihe PRÄKOM: Teilnehmen zahlt sich aus

© VIVID Präkom ZertifikatsverleihungAnfang Februar konnte VIVID wieder einer Teilnehmerin der Seminarreihe PRÄKOM – Präventionskompetenz in Jugendarbeit und Jugendhilfe das Zertifikat des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark als Anerkennung für die Absolvierung der besuchten Fortbildungen sowie für die Umsetzung von suchtpräventiven Praxisaufgaben überreichen. Neben dem Gewinn an persönlichen Lernerfahrungen bietet der ebenfalls übergebene Wertgutschein der Firma Zotter einen ganz persönlichen Genussmoment.

Warum passt Rauchen nicht mehr zu Ihnen?

Wieso haben Ex-Rauchende mit dem Rauchen aufgehört? Was war ihr Motiv, ihr persönlicher Grund dafür? Was hat sie am Rauchen gestört? Um diese Fragen dreht sich die VIVID-Aktion "Rauchen passt nicht mehr zu mir". Mehr als 200 Ex-Rauchende haben ihre Erfolgsgeschichten erzählt. Ex-Rauchende können Vorbild sein für die, die auch von der Zigarette loskommen wollen. www.passt-nicht-mehr.at.

Neues Jugendgesetz 2019

© amphotora_iStock-17271908 Mit 1.1.2019 traten wesentliche Änderungen im Jugendgesetz in Kraft: Rauchen  ist erst ab 18 Jahren erlaubt und wurde auf alle Produkte des Handels inkl. E-Zigaretten und Kräutermischungen ausgeweitet.16- bis 18-Jährige dürfen zwar nicht gebrannten Alkohol sowie Bier und Wein konsumieren, aber nur im Ausmaß in dem keine psychische und physische Beeinträchtigung vorliegt. Ausgehzeiten haben sich ebenso geändert wie die Rahmenbedingungen beim Autostoppen und der Ausweispflicht. Neugierig geworden? Alle Infos finden Sie hier.


Von der Konsumkompetenz über die Risikobalance und dem Rausch zur genussvollen Verkostung

© VIVIDIn den neu adaptierten Räumen des Jugend(kultur)lokals TIMES in  Gleisdorf setzten sich hauptamtliche JugendarbeiterInnen aus  der gesamten Steiermark intensiv mit dem Thema Alkohol in der  offenen Jugendarbeit auseinander. Diese Weiterbildung fand im  Rahmen der Kooperation mit der Initiative des Landes „Weniger  Alkohol – mehr vom Leben“ statt. Neben Begriffsschärfungen und praktischen Methoden wurde im Rahmen einer Bierverkostung, verbunden mit Wissensfragen, das Thema Rausch und Risiko intensiv beleuchtet und die Genussfähigkeit praktisch trainiert. Bilder zu dieser Weiterbildung finden Sie in unserer Galerie.


VIVID war für EU Health Award nominiert

©EU_flag_pixabay_freie-kommerzielle-NutzungVIVID - Fachstelle für Suchtprävention war als eine von elf europäischen Organisationen für den EU Health Award nominiert, der heuer zum Thema "working to prevent tobacco use" ausgerufen wurde. Damit erhält die gesamte Arbeit von VIVID zum Thema Tabak Anerkennung. Wir freuen uns sehr darüber!

Rauchverbot an Schulen: Tipps für die Praxis

Änderungen gibt es beim neuen Tabakgesetz © iStock Kent RosengaardSeit 1.7.2018 ist an Österreichs Schulen nicht nur der Innenraum, sondern auch das Freigelände ausnahmslos rauchfrei zu halten. Die Änderung basiert auf einer Novelle des TNRSG. Für eine gelungene Umsetzung in die Praxis stellt VIVID Anregungen zur Verfügung – für Schulen (PDF) und für Jugendeinrichtungen (PDF).


Wirkungsvolle Suchtprävention in Schulen

Die geehrten Lehrerinnen und Lehrer © VIVID24 steirische LehrerInnen wurden von Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner für ihren suchtvorbeugenden Einsatz geehrt. Vier Jahre lang setzten sie „plus – Das österreichische Präventionsprogramm" um. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von VIVID. Fotos finden Sie im Archiv.


Verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol lohnt sich

Weniger Alkohol - Mehr vom Leben © Gesundheitsfonds SteiermarkIm Rahmen der Initiative "Weniger Alkohol - Mehr vom Leben" können steirische Vereine bis 1. August 2018 um eine Förderung von bis zu 500 Euro ansuchen. Unterstützt werden Aktivitäten, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol im alltäglichen Vereinsleben fördern, eine genuss- und maßvolle Festkultur in den Vordergrund stellen und / oder Regeln für den maßvollen Umgang mit Alkohol im Verein schriftlich festhalten.

Wirt fordert mehr alkoholfreie Alternativen

Es muss nicht immer Alkohol sein © iStock Studio Three DotsIn einem Bericht in der Grazer Woche plädiert ein Wirt für ein besseres alkoholfreies Angebot in der Gastronomie. Albert Kriwetz, Chef der Albert Bar in Graz, hatte in der Fastenzeit beim Verzicht auf Alkohol seine liebe Not Alternativen für Wein & Co zu finden. VIVID stärkt dem Wirt den Rücken, die Grazer Woche berichtete.

Hanf-Shops in Graz boomen

CBD-Produkte boomen © iStockDie Kleine Zeitung berichtete über den Boom legaler Hanf-Shops in Graz und fragte auch bei VIVID nach. Neben Lokalen und Shops, in denen schon länger legale CBD-Produkte (Cannabidiol) angeboten werden, gibt es nun auch mehrere Automaten im Stadtgebiet. Bei CBD-Produkten liegt der für die psychoaktive Wirkung verantwortliche THC-Gehalt unter 0,3 Prozent. Die Wirkung von CBD ist noch  nicht  hinreichend  erforscht.

Gekipptes Rauchverbot schadet der Prävention

Die Österreichische ARGE Suchtvorbeugung stellt fest: Das Kippen des Rauchverbots ist ein fachliches "No-Go". Es schadet sowohl dem Jugendschutz als auch der Prävention massiv. "Meint es die Politik ernst mit der Prävention, so muss sie das Rauchverbot in Kraft treten lassen", stellt Obmann Christoph Lagemann klar. Jugendschutz und Schulprojekte können nicht kompensieren, dass Jugendliche weiterhin rauchende Erwachsene als Vorbilder haben. Mehr: Pressemitteilung ARGE Suchtvorbeugung (PDF)


Glas Rotwein: Nützt dem Wohlbefinden, aber nicht der (Herz)Gesundheit

©chiyacat_FotoliaSchützt das Achterl Rotwein am Abend tatsächlich gegen Herzerkrankungen? Ist moderater Konsum von Alkohol "gesund"? Dieser Frage geht eine Metaanalyse auf den Grund, die dafür 45 Studien unter die Lupe nahm. Fazit: Moderater Alkoholkonsum hat keinen Nutzen für die Gesundheit des Herzens. Geringe Mengen Alkohol können zwar im Sinn der Lebensqualität gut tun. Man sollte sich davon jedoch keinen Gesundheitseffekt erwarten.


Jugendliche greifen seltener zu Opiaten

Jugendliche rauchen weniger und greifen seltener zu Opiaten © PixabayDer aktuelle Bericht zur Drogensituation (ÖBIG-Bericht) liegt vor, der Standard berichtete. Die Anzahl der Raucherinnen und Raucher liegt weiter über dem europäischen Durchschnitt. Erfreulich ist, dass junge Menschen seltener zur Zigarette aber auch zu Opiaten greifen.

Steirer wollen Rauchverbot

Mehrheit will Rauchverbot © iStockZwei Drittel der Steirerinnen und Steirer wollen, dass der Staat ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie umsetzt. Das ergab eine repräsentative Befragung von VIVID - Fachstelle für Suchtprävention. 71 Prozent meinen, Österreich solle dringend beim Nichtraucherschutz aufholen, und 74 Prozent ziehen Nichtraucherlokale vor, wenn sie die Wahl haben. Die Kleine Zeitung berichtete.


Sucht-Broschüren in leichter Sprache

Broschüren in Leichter Sprache helfen, Fragen zu beantworten © JL GutierrezDie deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat zwei neue Broschüren herausgebracht: "Rauchen ist riskant" (PDF) und "Kiffen ist riskant" (PDF). Das besondere an ihnen ist, dass sie in leichter Sprache verfasst sind. Sie sind also auch für Menschen geeignet, die nicht gut lesen können oder eine andere Muttersprache haben. Auch die Broschüre "Alkohol ist gefährlich" (PDF) ist in leichter Sprache verfasst.

Studie: Wenig Alkohol kann kreativ machen

Wenig Alkohol kann kreativ machen © iStock_Studio Three Dots.jpg Grazer Psychologen haben in einer Studie (PDF) herausgefunden, warum Alkohol besonders bei Schriftstellern derartig beliebt sein dürfte: Wenig Alkohol kann offensichtlich die Fähigkeit Wortassoziationen zu bilden, verbessern. Die ForscherInnen vermuten, dass Alkohol durch das Lockern der kognitiven Kontrolle diese Form der Kreativität fördert, wie der Standard berichtete.

Kaufsüchtige lassen sich selten behandeln

Einkaufen kann süchtig machen © iStockEine aktuelle Studie (PDF) der Arbeiterkammer (AK) zum Thema Kaufsucht sorgt für Diskussionsstoff. Elf Prozent alle ÖsterreicherInnen sind demnach kaufsüchtig, jüngere Menschen und Frauen sind stärker gefährdet. Hilfe suchen jedoch die wenigsten auf. Die Kleine Zeitung und Krone Hit Radio berichtete, VIVID gab im Radio seine Einschätzung zur Thematik.

Ein Tag mit VIVID

VIVID im Austausch © Marija KanizajIn einem Bericht (PDF) im aktuellen "Zwei und Mehr Magazin" kann man dem Team von VIVID einen Tag lang über die Schultern schauen und erlebt die abwechslungsreiche Arbeit der Fachstelle für Suchtprävention. Mit Information, kostenlosen Fortbildungen, Beratung und Hilfe versucht VIVID Menschen für ein suchtfreies Leben zu stärken.

Aktuelle VIVID Information zum Thema Alkohol

VIVID Information © iStock Dirk RietschelUnter dem Titel "Maß ... voll?! Auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen Alkoholkultur" beschäftigt sich die aktuelle VIVID Information mit einem Thema, das vor allem durch die erste Österreichische Dialogwoche Alkohol in aller Munde ist. In gewohnter Weise bieten Fachartikel und ausführliche Interviews einen fundierten Überblick über verschiedene Aspekte des beliebten Genuss- und Suchtmittels Alkohol.

Studie: Mehr SchülerInnen abstinent

Immer mehr SchülerInnen leben abstinent © pixabayAuch wenn österreichische SchülerInnen, was Alkohol und Tabak betrifft, europaweit im Spitzenfeld liegen: Die Zahl jener, die auf Zigaretten und Alkohol verzichten, ist im Steigen begriffen. Dies ist ein Ergebnis der ESPAD (European School Survey Project on Alcohol and other Drugs) Studie 2015, an der auch 15- bis 16-jährige österreichische SchülerInnen teilnahmen. Die Studie finden Sie im Wissensbereich.

Glücksspiel: Hilfe für Angehörige

Das Frauenservice bietet Angehörigen Hilfe © FrauenserviceDas Frauenservice Graz bietet Angehörigen von glücksspielsüchtigen Menschen unter dem Titel "Trotzdem gesund" ein Entlastungsprogramm an. In einem Zeitraum von drei Monaten werden nicht nur hilfreiche Tipps, Infos und Strategien für einen neuen Umgang mit den Betroffenen vermittelt. Es bleibt auch Zeit für den Erfahrungsaustausch. Das kostenlose Programm (PDF) startet am 11. Oktober 2016.

Rauchfrei werden

Hilfe beim Aufhören © Fotolia„Ich höre auf zu rauchen“, nehmen sich viele Menschen vor. Aber nicht jeder schafft das alleine. In der Steiermark gibt es daher viel Unterstützung: Neben telefonischer Beratung am österreichweiten Rauchfrei Telefon (T 0800 / 810 013) werden Gruppenseminare "Rauchfrei in 6 Wochen" (STGKK, raucherhelpline@stgkk.at) angeboten. Lesen Sie mehr über das Thema Tabakentwöhnung.

Reden wir darüber!

Im Gespräch bleiben ist besonders wichtig © Habur iStockMiteinander im Gespräch zu bleiben ist die Grundlage einer guten Eltern-Kind-Beziehung. Einfacher gesagt als getan, wenn’s um heikle Themen wie Alkohol oder Rauchen geht! Wie kann es trotzdem gelingen? Für ein erfolgreiches Gespräch sollten Eltern richtig zuhören, die entscheidenden Dinge über sich selbst sagen und die richtigen Fragen stellen. Wie das funktioniert erklärt unser Eltern-Infoblatt „Reden wir darüber!“ (PDF).


Österreichweite Strategie zur Suchtprävention

Die neue Österreichische Suchtpräventionsstrategie © GesundheitsministeriumDie Gesundheitsministerin präsentierte die erste Österreichische Suchtpräventionsstrategie (PDF). Das Papier definiert Ziele und einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen. Grundlage für die Leitlinien ist eine umfangreiche Delphi-Studie. Mit den Empfehlungen wird auch der Grundsatz "Sucht ist eine Erkrankung" vermittelt. Der Standard berichteten über die neue Strategie.

Alkoholwerbung wirkt bei Jugendlichen

Alkoholwerbung zeigt Wirkung © Chiyacat FotoliaWerbung für Alkohol darf sich in der EU eigentlich nicht an Jugendliche richten. Das funktioniert freilich nicht immer und so stellt sich die Frage: Was bewirkt diese Werbung bei jungen Menschen? Eine deutsche Studie hat dies untersucht. Jugendliche, die viele Alkoholwerbungen gesehen hatten, neigten eher zum Rauschtrinken. Lesen Sie einen ausführlichen Bericht auf drugcom.

Bei Kindern dominiert Fernsehen die Mediennutzung

Fernsehen dominiert bei Kindern, die Bedeutung des Internets wächst aber  © Kzenon FotoliaTrotz der wachsenden Bedeutung des Internets ist das Fernsehen für Kinder das wichtigste Medium. Dies ist eine Erkenntnis aus der KIM-Studie 2014 zum Medienumgang der 6- bis 13-Jährigen in Deutschland. 61 Prozent wählen das Fernsehen als Medium, auf das sie am wenigsten verzichten können. Nur ein Viertel der Kinder entscheidet sich für Computer und Internet. Die Studie finden Sie auf unserer Website.

Alkoholgesetze haben präventive Wirkung

Alkoholgesetze zeigen Wirkung © Alejandro RiveraSpannendes Ergebnis einer Studie der Uni Zürich: Alkoholgesetze wirken bei jungen Männern, die besonders alkoholgefährdet sind, präventiv. Anders gesagt: Je mehr gesetzliche Maßnahmen zur Alkoholprävention es gibt, desto weniger junge Menschen trinken übermäßig. Dies gilt allerdings nicht für Konsumentinnen und Konsumenten mit einer Tendenz zu risikoreichem Verhalten: Bericht im Standard.

Über Medien reden!

Über Medien reden © VIVIDInternet, Smartphone & Co sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen ist für Eltern eine Herausforderung. Ein guter Umgang mit Medien sollte erlernt werden. Mit der Elternbroschüre „Über Medien reden!“ will VIVID dabei helfen. Neben zehn Tipps gibt es Infos zu wichtigen Themen. Die Broschüre gibt's beim Infomaterial, als Download oder als Online-Version.